Bei der Anwendung von Kinaesthetics in der Pflege profitieren Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitende gleichermassen von einer grösseren Bewegungskompetenz.
Kinaesthetics kann mit «Kunst/Wissenschaft der Bewegungswahrnehmung» übersetzt werden. Ein zentrales Thema in der Kinaesthetics ist die Frage: «Wie bewege ich mich, wie bewegt sich der Mensch?». Durch das differenzierte Verständnis der täglichen Bewegung (z.B. aus der Rückenlage im Bett, ins Sitzen an den Bettrand), unterstützen die Mitarbeitenden die Bewohnerinnen und Bewohner schonend und langsam in ihren Bewegungsabläufen, ohne dabei zu Heben und Tragen, was sich rückenschonend und gesundheitsfördernd auswirkt. Kinaesthetics will mit Respekt vor der Selbständigkeit des Gegenübers Lern-und Entwicklungsprozesse fördern und so einen Beitrag zur Lebensqualität aller Beteiligten leisten.
Weitere Methoden
Bei der Anwendung von Kinaesthetics in der Pflege profitieren Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitende gleichermassen von einer grösseren Bewegungskompetenz.
Mit Bobath streben wir einen Lernprozess in der Pflege von Bewohnerinnen und Bewohnern an, um mit ihnen die Kontrolle über Muskelspannung und Bewegungsfunktionen zu erarbeiten.
In der Pflege von Menschen mit geistiger Behinderung setzt die Stiftung Scalottas auf Basale Stimulation.
Das Affolter-Modell wird in der Stiftung Scalottas für Menschen mit schweren Wahrnehmungsstörungen angewendet.
Palliative Care umfasst in der Stiftung Scalottas weit mehr als die Begleitung in der letzten Lebensphase vor dem Tod. Die Begleitung von Bewohnerinnen und Bewohnern erfolgt, egal in welcher Phase im Leben sie sich befinden.
Die videobasierte Methode «Marte Meo» bietet die Möglichkeit, Alltagssituationen zu analysieren und den Fokus auf unterstützende Interaktions- und Kommunikationselemente zu richten.
Sich mitteilen zu wollen ist ein Grundbedürfnis der Menschen. Bei Bewohner/-innen mit keiner oder eingeschränkter Lautsprache setzt die Stiftung Scalottas auf die Unterstützte Kommunikation, welche die Lautsprache ergänzt oder ersetzt.
Die Arbeit nach dem TEACCH-Ansatz bedeutet, den Betreuten Karte und Kompass in die Hand zu geben und sie darin anzuleiten, diese zu benutzen.
